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Mundtrockenheit

Mundtrockenheit

Viele Erwachsene leiden heutzutage an Mundtrockenheit, oft geht diese einher mit Krankheiten im Mund-Rachenraum wie Entzündungen oder Zahnverlust. Mundtrockenheit, auch Xerostomie genannt, steht in engem Zusammenhang mit rheumatischen Erkrankungen, da diese die Funktion von Drüsen beeinträchtigen, so auch die der Speicheldrüse. Mumps oder eine HIV-Infizierung, aber auch eine Strahlentherapie in kopfnahen Bereichen können eine Mundtrockenheit als Folge haben.

Natürlich gibt es die Mundtrockenheit nicht nur als chronische Veränderung, sondern kann auch akut durch Stress, Depressionen oder Angstzustände bedingt sein. In den meisten dokumentierten Fällen lässt sich aber die Mundtrockenheit auf die Einnahme von Medikamenten zurückschließen. Solch eine Nebenwirkung ist bei mehr als 400 Präparaten bekannt. Hierzu zählen unter anderem Medikationen gegen Depressionen und Förderung der Harnausscheidung, Blutdrucksenker, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen sowie diverse Beruhigungsmittel und solche die Schmerzen lindern. Auch Psychopharmaka und Medikamente gegen Parkinson, Psychosen, Allergien  und Appetitzügler zählen in diese Sparte.

Mundtrockenheit

Dies ist ein durchaus ernstzunehmendes Thema, da der Speichel den Zähnen Schutz bietet. Aus diesem Grund ist es

wichtig die Anzeichen für Mundtrockenheit zu erkennen und dies mit Ihrem Zahnarzt zu besprechen. Zu den gängigen Symptomen zählen rissige Lippen, Zahnfleischbluten, Druckstellen durch Prothesenunverträglichkeit, Geschmacksstörungen und Mundgeruch.

Mundtrockenheit bedroht Ihre Zahngesundheit und kann zu Zahnverlust führen! Speichel ist ein natürlicher Schutzmechanismus für Zähne und Zahnfleisch, da es Speisereste zersetzt und wegspült sowie den pH-Wert der aufgenommenen Nahrung neutralisiert. Zudem benötigen wir den Phosphor und das Kalzium aus unserem Speichel um unseren Zahnschmelz zu härten. Falls Sie von diesen Symptomen betroffen sind, können Sie selbst der Mundtrockenheit entgegenwirken. Hierzu rate ich Ihnen als Ihr Zahnarzt mindestens zweimal am Tag Ihre Zähne zu putzen, ausreichend zu trinken, zwischendurch gerne Rohkost oder Obst mit wenig Säureanteil zu essen und auch scharfes Essen kann den Speichelfluss verstärken.

Bei Mundtrockenheit im Allgemeinen ist zu empfehlen Kaugummi zu kauen, da durch die Kaubewegung des Kiefers der Speichelfluss angeregt wird. Ich empfehle zuckerfreie Kaugummis, die gleichzeitig zur Zahnreinigung dienen, zu verwenden. Hierbei ist wissenschaftlich bewiesen, dass Kaugummikauen den Speichelfluss um das zehnfache steigern kann.

Schützen Sie Ihre Zähne, auch bei Mundtrockenheit! Für weitere Fragen oder Termine steht unser Praxisteam Ihnen gerne zur Verfügung!!

Ihre Zahnarztpraxis Dr. Dobbertin

09/2013 – Dr. Th. Dobbertin
Eschersheimer Landstraße 34, 60322 Frankfurt/M, Tel.: 069 / 955 30 255, www.zahnpraxis-frankfurt.de

 


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