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Kopfschmerzen – auch die Zähne können schuld sein

Kopfschmerzen – auch die Zähne können schuld sein

Als Auslöser von Kopfschmerzen lässt sich zunehmend Stress vermerken, welcher auch durch eine Fehlstellung im Kiefer verursacht werden kann. Verspannungen der Kaumuskulatur sowie Funktionsstörungen im Kiefer wirken sich nicht nur auf das Kauverhalten aus sondern können auch darüber hinaus in anderen Bereichen des menschlichen Körpers für Schmerzen sorgen.

Anders als der Hausarzt kann ich mit speziellen Diagnosemethoden feststellen, ob hinter den körperlichen Beschwerden eine Problematik im Kiefer vorliegt.

Hierzu werden vorerst die Kaumuskulatur und die Kieferbeweglichkeit manuell untersucht, gefolgt von einer instrumentellen Diagnostik können mögliche Ursachen gefunden werden. Dafür kann es verschiedene Gründe geben. So kommen Zahnfehlstellungen, zu hohe Kronen oder Füllungen, aber auch schlecht sitzender Zahnersatz oder Lücken im seitlichen Zahnbereich infrage.

In solchen Fällen kann meist schnell Abhilfe geschaffen werden, indem überstehende Füllungen eingeschliffen oder neuer, funktionsgerechter Zahnersatz eingegliedert wird. Manchmal kann aber auch eine Regulation der Zähne im Zuge einer kieferorthopädischen Behandlung notwendig sein.

Zu den häufigsten Symptomen hierbei zählt das Zähneknirschen und/oder -Pressen, welches meist nachts und unbewusst passiert. Wenn dies regelmäßig erfolgt leiden die Zähne dabei sehr an der Form ihrer Kauflächen und Schneidekanten den es erfolgt eine starke Abrasion des Zahnschmelzes. Aber auch die Kaumuskulatur kann davon Schaden nehmen, was dazu führen kann, dass sich der Mund nur noch eingeschränkt öffnen lässt. Zur Entlastung Ihrer Zähne kann eine individuelle Aufbissschiene anfertigen werden, um so das Knirschen und/oder -Pressen zu unterbinden. Bei hoher psychischer Belastung haben sich ergänzend zur zahnmedizinischen Behandlung eine Physiotherapie zur Lockerung der Kaumuskulatur und verschiedene Entspannungsübungen bewährt.

Auch Kinder können unter diesen Symptomen leiden. Wir d das Problem bei jüngeren Patienten nicht rechtzeitig erkannt, drohen langfristige Schäden an den Zähnen und der Kaumuskulatur.

Jedoch hängt die vorgeschlagene Behandlung des Zahnarztes auch immer vom Alter des Patienten ab und wie viele bleibende Zähne schon vorhanden sind.

Falls Sie dieselben Probleme haben sollten, wenden Sie sich vertrauensvoll an mich.

08/2012 – Dr. Th. Dobbertin
Eschersheimer Landstraße 34, 60322 Frankfurt/M, Tel.: 069 / 955 30 255, www.zahnpraxis-frankfurt.de

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