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Form- und Funktions-Rekonstruktion mit dem restaurativen Material der Zukunft

Form- und Funktions-Rekonstruktion mit Kalore TM von GC dem restaurativen Material der Zukunft

Moderne Universal-Komposits müssen heutzutage verschiedenen Anwendungsprofilen genügen.

Kalore TM  von GC setzt neue Maßstäbe und vereint eine Vielzahl hervorragender Eigenschaften auf sich. Das Material ist gekennzeichnet durch sehr gute anhaltende ästhetische Ergebnisse ohne Anlagerungen größerer extrinsischer Verfärbungen und dauerhafter Farbbeständigkeit. Ebenso außerordentliche hohe Abrasions-  und Form-beständigkeit,  bei sehr schönem Oberflächenglanz und Texturerhalt. Besonders zu erwähnen ist die bisweilen geringste Schrumpfspannung unter den Universal-Komposits. Hieraus ergibt sich ein Maximum an Langlebigkeit und die weitestgehende Vermeidung post operativer Sensitivitäten. Das therapeutische Anwendungsspektrum erstreckt sich über Klasse I bis Klasse V Kavitäten, keilförmigen- und Wurzeloberflächen-Defekten bis zu direkten Veneer-  und Teilkronen-Versorgung. Selbst in der Einschichttechnik lassen sich bei dem 26 Massen umfassenden Farbsystem  unglaubliche Adaptionen der Restauration an die Restzahnsubstanz erzielen. Der sogenannte Chamäleon-Effekt ergibt ein natürliches Lichtspiel zwischen Opazität und Transluzenz, wodurch sich die Restauration  nahezu unsichtbar integriert.

Klinischer Fall

Eine 35-jährige Patientin hatte durch ausgeprägten Bruxismus im Laufe der Jahre ihren linken Eckzahn massiv abradiert.  Nach vorausgegangener  Schienen-therapie, Habit-Umstellung und begleitenden progressiven Muskel-Entspannungs-Übungen nach Jacobson, sollte die Funktion, sowie die Ästhetik wiederhergestellt werden.

In einem Beratungsgespräch wurden die  Ansprüche der Patientin analysiert und durch ein direktes  Mock-up im Mund, mittels eines hochgefüllten Flow-Komposits, die Form und Funktion des Zahnes herausgearbeitet. Dabei wurde sich im Wesentlichen an der Kontur des gegenüberliegenden Eckzahnes orientiert. Hierbei  konnte durch additive- bzw.  subtraktive  Vorgehensweise  die Funktion,  sowie die ästhetische Harmonie besser visualisiert und mit der  Patientin kommuniziert werden. Anschließend wurde  die Probemodellation durch einen palatinalen Silikonschlüssel  fixiert und mit einem  Scaler  vom Zahn  entfernt. Da es sich bei Zahn 23 um einen nicht weiter gefüllten oder beschädigten Zahn handelte, wurde von der Patientin eine non-invasive Therapie,  ohne Präparation, im direkten Restaurations-verfahren  gewählt.

Prozedere:

Nach Reinigung der Zahnoberfläche und ätzen von Dentin und Schmelz (Total Etch mit 37%iger Phosphorsäure, 15 Sekunden) wurde ein sorgfältiges Bonding durchgeführt und auspolymerisiert. Anschließend wurde der Silikonschlüssel dünn mit der entsprechenden transluzenten  Farbmasse  gefüllt, im Mund reponiert und das palatinale Schild des Zahnes auspolymerisiert, um die äußeren Konturen zu fixieren. Zur Farbgebung konnten im  Folgenden die  intensiv eingefärbten, opakeren  Dentinmassen ohne Silikonschlüssel in das transparente Schild eingeschichtet  und zwischen-polymerisiert werden.  Nun bestand die Möglichkeit ohne Probleme Mammelons, transparente Keile, Schmelzrisse und individuelle Einfärbungen mit Malfarbe einzuarbeiten, bevor sie nach einer weiteren Zwischenpolymerisation mit einem transluzenten Schmelz-Farbton überschichtet wurden.

 

Anschließend erfolgte die Überprüfung der Funktion in Protrusions- und Laterotrusionsebene.  Durch diese Vorgehensweise sind die weiteren Ausarbeitungsschritte auf  ein Minimum reduziert.

Die Gestaltung der Textur und die Oberflächenpolitur erfolgte  mittels Stahl- und Diamant-Finierern,  Feilen des EVA-Hubwinkelstückes,  diversen Silikon-Polierern  abnehmender Körnung, sowie Polierbürsten und diamantierten Polierpasten.

Fazit:

KaloreTM hat als Universalkomposite vollens überzeugt. Nach ca. 4-monatiger Tragezeit ist der funktionelle Kantenaufbau weiterhin in Situ und weist weder Abrasionsverluste noch Verfärbungen oder Rissbildungen auf.

Das Material zeigt genau hier seine Qualitäten und wiedersteht besonders starken funktionellen Beanspruchungen problemlos. Besonders hervorzuheben gilt der sogenannte Chamäleon-Effekt, bei dem sich durch Lichtstreuung am Übergang zur Zahnhartsubstanz eine ausgezeichnete farbliche Adaption und natürliche Integration ergibt.

Zweifelsfrei ist es heutzutage sehr wichtig nicht zu massiv  in die Integrität der Zahnhartsubstanz des Patienten einzugreifen, und trotzdem haltbare und  ästhetische Restaurationen zu erzielen die den Patienten als auch den Behandler  zufriedenstellen.

Versorgungen mit  KaloreTM  von GC  bieten die besten Voraussetzungen dafür.

 

 

Dr. Thomas  Dobbertin  

Zahnarzt und Zahntechniker 

Eschersheimer Landstraße 34 

6022 Frankfurt 

Tel. +40(0)69 – 955 30 255 

Fax: +49(0)69 – 955 30 256

e-mail:   drdobbertin@web.de

 

 veröffentlicht in:  ZWP 12/2010

07/2012 – Dr. Th. Dobbertin
Eschersheimer Landstraße 34, 60322 Frankfurt/M, Tel.: 069 / 955 30 255, www.zahnpraxis-frankfurt.de

 

 

 

 


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