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Fehlbisse

Fehlbisse müssen behandelt werden

Nicht den richtigen Biss zu haben, sieht nicht nur unschön aus, es kann auch unter Umständen recht schmerzhaft sein und die Ursache für andere Erkrankungen geben. Ein Fehlbiss kann körperliche Beschwerden in der gesamten medizinischen Palette verursachen. So durchreichen diese angefangen von Kopf- und Ohrschmerzen über Verdauungsstörungen bis hin zur psychosomatischen Problemen ein umfangreiches Gebiet der Human- und Zahnmedizin. Aus diesem Grund ist es auch empfehlenswert, dass Sie als Patient mir, Ihrem Zahnarzt, auch andere körperliche Beschwerden darlegen, da auf diese Weise ein Zusammenhang geschlossen werden kann.

Bissprobleme kommen häufiger als gedacht vor. Es ist daher kein Grund sich wegen einer imperfekten Zahnstellung zu schämen, vielmehr sollte Sie alles Nötige dafür tun diese zu optimieren.

Eine Fehlstellung der Zähne kann sich auf verschiedenste Arten äußern, im Folgenden wird Ihnen ein Überblick über diese gegeben.

Oftmals werden Fehlbisse in Form eines zu kleinen Kiefers vererbt, können aber auch durch destruktive Angewohnheiten wie zu langes Daumenlutschen bei Kleinkindern, Knirschen oder Pressen herbeigeführt werden. Nicht zuletzt können auch nicht ersetze Zähne oder Nichtanlagen für einen solch drastischen Zusammenbruch des Kiefers die Ursache sein.

Der Bruxismus bezeichnet das unbewusste Knirschen der Zähne, wodurch die abgeschliffenen Zähne kleiner werden, sich verfärben und älter wirken. Dadurch wird die Lachlinie verändert, wenn nicht sogar verschoben. Durch das Knirschen können sich Probleme im Kiefergelenk ergeben, welches  ebenfalls Ursache für chronische Schmerzen im Rücken- oder HNO-Bereich sein kann. Zu den Behandlungsmethoden gehören hierbei die Stabilisierung der Bisslage mit Schienen und eventuelle Rekonturierung der Zähne für eine schönere Optik.

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Weiter unterscheidet man zwischen verschiedenen Bissarten, die unvorteilhaft sind. Beim Tiefbiss überdecken besonders die vorderen Zähne des Oberkiefers die des Unterkiefers nahezu vollständig. Dies hat meist eine Beeinträchtigung der Kaufunktion zur Folge, kann aber mittels Orthodontie, also dem Richten der Zähne, und wenn nötig auch einer Zahnfleischkorrektur behoben werden.

Der Kopfbiss hingegen ist zumeist eine Folge vermehrter Abnutzung der Zähne, wodurch die Schneidezähne sich verkürzen und schließlich einander aufliegen. Eine solche Behandlung fängt häufig mit einer Schiene an, die dazu dient den Biss in die ursprüngliche Lage anzuheben. Weiter sind Kronen und Brücken unerlässlich. Oft klagen Patienten mit einem Kopfbiss über eine schiefe Lippe; diese kann aber auch mit der anführten Behandlungsmethode korrigiert werden.

Bei einem Kreuzbiss stehen die Zähne des Oberkiefers untypisch zur Innenseite des Mundraums und werden von denen des

Unterkiefers überdeckt. Bei einem normalen Biss sollte dies genau anders herum sein. In diesem Fallbespiel ist eine frühe Erkennung und Therapie sehr wichtig. Eine Zahnstellungskorrektur mittels Orthodontie ist hierbei die beste Lösung da eine solche Verformung des Kiefers auch langfristige, negative Auswirkungen auf die gesamte Gesichtsform haben würde. Je nach Auswirkung wird im Anschluss die Ästhetik durch Keramik-Veneers aufbereitet, um zeitgleich auch die korrigierte Position der Zähne beizubehalten.

Der sogenannte „offene Biss“  ist wenn nicht vererbt die Auswirkung von Daumenlutschen oder Ähnlichem bereits im Kindesalter. Bei einem offenen Biss schließen die Zähne nicht richtig beim Zubeißen und oftmals stehen die oberen Schneidezähne nach vorne. Auch hierfür ist Orthodontie oder in schwerwiegenden Fällen kombiniert mit orthognather Chirurgie (Richten der Zähne mittels chirurgischen Eingriffs) die beste Lösung. Dies sorgt für eine Verbesserung der Zahnstellung, Einwärtsbewegung des Kieferknochens und Lippenschluss.

Auch die Protrusion, oder im Volksmund auch als „Hasenzähne“  bezeichnet, können ein schönes Lächeln stören. Es kommt durch die Fehlstellung zur Verformung des Weichgewebes im Mundraum und vermindertem Lippenschluss. Bei der Protrusion ist der Oberkiefer nach vorne verschoben und die Zähne können zusätzlich noch nach vorne neigen. Auch hier ist eine kieferorthopädische/orthodontische Behandlung unabdingbar, um so das Kauverhalten zu verbessern. Es sollten aber auf keinen Fall die Zähne vor Abschluss dieser Behandlung ersetzt werden, da so die Fehllage des Kiefers nicht behoben wird.

Ein gesunder Mund und schöne Zähne sind  mitunter das erste was dem Ihnen gegenüber auffällt. Es ist sogar psychologisch bewiesen, dass ein natürliches, gerades und weißes Lächeln andere Menschen dahingehend beeinflusst Sympathie für Sie zu empfinden.

Wenn Sie sich nun also durch diesen Artikel angesprochen fühlen oder einfach nur Ihrer Zahngesundheit zu Liebe vorbeugend handeln wollen, dann vereinbaren Sie mit uns doch einen Beratungstermin.

Wir verhelfen Ihnen gerne zu einer gesunden Zahnstellung!

Ihr Praxisteam

Dr. med. dent. Thomas Dobbertin

09/2013 – Dr. Th. Dobbertin
Eschersheimer Landstraße 34, 60322 Frankfurt/M, Tel.: 069 / 955 30 255, www.zahnpraxis-frankfurt.de
 
 
http://www.harmonieschiene.de

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