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Anthroposophische Zahnmedizin / Medizin – Heilen mit Kraft der Natur

Anthroposophische Zahnmedizin / Medizin – Heilen mit Kraft der Natur

Gerade in der Zahnmedizin gilt es bei einigen Erkrankungsformen die Selbstheilungskräfte des Patienten zu stimulieren und ihn individuell zu behandeln – als Ergänzung zur Schulmedizin.

Das Behandlungsziel der Anthroposophischen Therapie ist es nicht, bestimmte Keime z.B. durch den Einsatz von Antibiotika auszurotten wie in der Schulmedizin. Denn „ Bakterien gelten in der Anthroposophischen Medizin nicht als Ursache von Krankheiten, sondern als Ausdruck gestörter Verhältnisse im Organismus, die den Erregern Gelegenheit geben, Fuß zu fassen“.

Eine Störung im natürlichen Biorythmus macht den Körper krank. Anthroposophische Medizin soll den Patienten ermuntern sich aktiv mit seinem Krankheitsgeschehen auseinanderzusetzen. Gerade im zahnmedizinischen Bereich ist dieser Ansatz wesentlich, da Erkrankungen wie u.a. Karies und  Parodontitis  vor allem durch die Vernachlässigung der eigenen Gesundheit entstehen.

Anthroposophen raten zu Biokost und vollwertiger Ernährung:

In einem kompletten Therapiekonzept spielt auch die Ernährung eine wesentliche Rolle. Ergänzend zu den Heilmitteln raten anthroposophische Ärzte zu einer überwiegend vegetarischen Ernährung, zu biologisch-dynamischen Produkten, viel Gemüse, pflanzlichem Eiweiß aus Bohnen, Linsen oder Tofu, Obst und naturbelassenen pflanzlichen Ölen. Eher abgeraten wird von konservierenden Nahrungsmitteln, Fertiggerichten, Weißmehlprodukten und industriell gefertigten Nahrungsmitteln. Zuviel Fleisch sowie Gemüse der Gattung Nachtschattengewächse wie Kartoffeln, Tomaten und Paprika sollten ebenfalls nicht im Übermaß konsumiert werden.

Diese Empfehlungen stimmen weitgehend mit dem heutigen Wissensstand der modernen Ökotrophologie überein.

Die Erfolgsbilanz der Anthroposophischen Medizin kann sich heute durchaus sehen lassen und wird durch hochseriöse Studien belegt. Zum Beispiel von der „Anthroposophische Medizin Outcomes Studie“ (AMOS) durchgeführt an dem Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Charité. Diese ergab, dass durch anthroposophische Therapieformen eine 86 prozentige Besserung der Beschwerden in kürzerer Zeit und zu 15 % günstigeren Kosten erbracht werden kann.

Das wichtigste Ergebnis der Studie lautet jedoch, dass in der Anthroposophischen Medizin die Verschreibungsrate für Antibiotika deutlich niedriger ausfällt als in der Schulmedizin. Dies nützt vor allem dem Patienten, da die unangenehmen Nebenwirkungen die mit einer Antibiotikaeinnahme verbunden sind wegfallen. Darüber hinaus wirken wir dem Problem der steigenden Antibiotikaresistenz entgegen. Denn schon heute stehen für lebensbedrohliche Erkrankungen, wie Lungenentzündungen u.a. kaum noch Mittel zur Verfügung, die die Erreger wirksam bekämpfen.

Auf diesen Ansatz einer ganzheitlichen Therapieform legen wir besonderen Wert, denn Zahnmedizin ist ein Teilgebiet der Medizin und viele zahnmedizinische Erkrankungen haben wesentlichen Einfluss auf den allgemeinen Gesundheitszustand.

08/2012 – Dr. Th. Dobbertin
Eschersheimer Landstraße 34, 60322 Frankfurt/M, Tel.: 069 / 955 30 255, www.zahnpraxis-frankfurt.de

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